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MaRess
Materialeffizienz und Ressourcenschonung (MaRess) - Untersuchung von Stoffströmen, Branchen, Bedürfnisfeldern sowie Entwicklung von Strategien und Instrumenten | |
Projektleitung | |
Projektdauer | bis Dezember 2010 |
Mittelgeber | Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) Umweltbundesamt (UBA) |
Projektbeschreibung | Im Rahmen der im MaRess-Projekt definierten 13 Arbeitspakete ist die Arbeit des IAF im Arbeitspaket 4 („Innovative Ressourcenpolitikansätze auf Mikroebene: Unternehmensnahe Instrumente und Ansatzpunkte“) verortet. Schwerpunkt dieses Arbeitspaketes ist die Analyse und Entwicklung von Politikempfehlungen für unternehmensnahe Instrumente und Methoden, die für Unternehmen (innerbetrieblich) und in Wertschöpfungsketten eine Anreizwirkung erzielen, ressourceneffizienter zu wirtschaften. Hierzu gehören Instrumente wie z. B. Diffusionsförderangebote für Unternehmen/Unternehmensnetzwerke, Diffusion im Bereich Querschnittstechnologien (z. B. Membrantechnik), Markteinführungsprogramme für ressourcensparende Leitprodukte/Leitdienstleistungen/Leittechnologien, Informationskampagnen, Exportförderprogramme. AP3 („Innovative Ressourcenpolitikansätze zur Gestaltung der Rahmenbedingungen“), AP4 und AP12 („Konsumentennahe Ansätze zur Ressourceneffizienzsteigerung“) streben eine enge Abstimmung und eine Synthese der in den Handlungsfeldern gewonnenen Erkenntnisse in einem übergreifenden Policy Mix an. Dazu werden die Arbeitsschritte zeitlich und inhaltlich miteinander verzahnt. Die Ergebnisse, inklusive der Wirkungsabschätzungen werden untereinander ausgetauscht, um Wechselwirkungen zu identifizieren. In der Synthese wird ein Policy Mix entwickelt, der die Ergebnisse der verschiedenen Handlungsfelder so weit wie möglich integriert. Innerhalb des Arbeitspakets 4 beschäftigt sich das IAF Pforzheim speziell mit dem Arbeitsschwerpunkt 4.1: „Analyse der Ressourcenpolitikoptionen im Bereich der unternehmensnahen Instrumente“. Ausgangspunkt hierbei ist die Frage nach der Stimulierung ressourceneffizienter unternehmerischer Handlungsweisen, wobei weniger die innerbetrieblichen Faktoren, als vielmehr die nähere Unternehmensumwelt, d.h. externe (Verhaltens-)Angebote bzw. Stimuli, von besonderem Interesse ist. Vor dem Hintergrund der Komplexität ökologischer wie sozialer Prozesse wird das System „Unternehmen“ als autonom agierender und gleichzeitig durch die Unternehmensumwelt irritier- bzw. stimulierbarer Akteur verstanden. Infolgedessen gilt es, die Selbststeuerung dieser Systeme durch Schaffung geeigneter Anreize gezielt zu nutzen, um – idealiter auf breiter Front – ressourceneffizient(er)es Wirtschaften einzuleiten und insofern gesamtgesellschaftlich positive Wirkungen zu erzielen. Dies setzt voraus, dass die implementierten (formalen bzw. informalen) Institutionen für alle (relevanten) Akteure gelten und auf (positiven bzw. negativen) Sanktionen basieren. Welche externen Angebote als besonders stimulierend im Hinblick auf eine Veränderung der unternehmerischen Ordnungsmomente (Strategie, Struktur, Kultur) und Handlungen (Management-, Geschäfts- und Unterstützungsprozesse) erscheinen, wird näher zu untersuchen sein. |
Mitarbeiter | |
Veröffentlichungen | Die MaRess-Ergebnispapiere finden Sie auf der Projekthomepage. |
Diplomarbeiten/ Dissertationen | - |
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