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DyLiC

DyLiC - Dynamic Life Cycle Assessment - Methodische Erweiterung der Ökobilanzierung unter Berücksichtigung kostenrechnerischer Erfahrungen

Projektleitung

Prof. Dr. Mario Schmidt

Projektdauer

bis September 2011

Mittelgeber

FHproFund - Bundesministerium für Bildung und Forschung

Projektbeschreibung

Die Methode des Life Cycle Assessments (LCA) spielt in der ökologischen Bewertung von Produkten, Prozessen und Verfahren eine zentrale Rolle, insbesondere seit der Normierung durch die ISO im Jahr 1997/2007. Es ist eines der erfolgreichsten Analyseinstrumente in einem transdisziplinären Einsatzbereich. Methodisch hat sich eingebürgert, durch modulare Datensätze einzelner Prozesse aus der Industrie ein Gesamtsystem zusammenzusetzen, das dann den Untersuchungsgegenstand mit seinen Stoff- und Energiemengen beschreibt. Dabei wird von linearen limitationalen Technologiemodellen ausgegangen. Das Gesamtsystem wird meistens mit Hilfe der linearen Aktivitätsanalyse erstellt und errechnet.
Dieses Vorgehen hat viele Parallelen mit der Kosten- und Leistungsrechnung in der wirtschaftswissenschaftlichen Theorie oder mit der Produktionstheorie. Der LCA-Ansatz greift aber deren Erfahrungen und die Weiterentwicklungen der letzten Jahrzehnte nicht weiter auf. Da aus LCA i. allg. Hilfestellungen für konkrete Entscheidungen im technisch-ökonomischen Kontext abgeleitet werden, sind die Implikationen und Begrenzungen der eingesetzten Methoden von zentraler Bedeutung, z.B. für Investitionsentscheidungen oder die Umweltpolitik. Hierfür bietet sich eine Weiterentwicklung der Methodik an, die sich an fortgeschrittenen Methoden der Kosten- und Leistungsrechnung oder der Produktionstheorie anlehnt.

Mitarbeiter

Dipl.-Ing. Heidi Hottenroth, Dipl.-Phys. Hendrik Lambrecht

Veröffentlichungen

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Diplomarbeiten/ Dissertationen

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URL

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